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04.08.
🧠 Warum das Gehirn (noch) die bessere KI ist:
Predictive Processing in Alltag.
Ich stand neulich auf einer Rolltreppe. Zumindest dachte mein Körper das.
Sie stand aber still.
Ein irritierender Moment, aber auch ein perfektes Beispiel dafür, wie unser Gehirn funktioniert.
Was hier passiert? Ein Prediction Error:
Dein Gehirn hat eine Bewegung erwartet. Sie blieb aus.
→ Irritation. Aufmerksamkeit. Lernen.
Gehirne, ob in Menschen oder Maschinen, leben davon, vorherzusagen.
Doch während KIs wie ChatGPT Milliarden von Parametern brauchen, schafft dein Gehirn etwas Beeindruckendes:
Mit 20 Watt Leistung
In Echtzeit
Mit Bedeutung, Körper & Kontext
Predictive Processing ist das unterschätzte Modell hinter echter Intelligenz
Unser Gehirn:
baut ständig Hypothesen über die Welt.
prüft sie gegen Input von außen.
passt sie bei Fehlern an.
Das spart Energie – und macht uns schnell, flexibel, lernfähig.
ChatGPT erkennt das Wort „Apfel“.
Dein Gehirn erkennt einen Apfel, und seine Bedeutung, und ob du gerade Lust drauf hast.
Warum das wichtig ist:
Wenn KI-Systeme immer besser werden, sollten wir uns fragen:
Was macht menschliche Intelligenz wirklich aus?
Worauf sollten wir achten, wenn Maschinen „lernen“?
Und was können wir vom Gehirn übernehmen oder besser lassen?
🔍 Mein Fazit
Predictive Processing ist nicht nur ein Hirnmodell.
Es ist ein Denkmodell für Zukunftsfragen:
Wie wollen wir lernen, leben, entwickeln?
👋 Ich schreibe regelmäßig über Neuro, AI und die Schnittstellen dazwischen.
👉 maximleopold.com
👉 maximleopold.medium.com
01.08.
Dopamin ist unser Antrieb und gleichzeitig unser Fluch
Es bringt uns dazu, neue Technologien zu entwickeln.
Aber auch dazu, stundenlang Netflix zu glotzen und lange Flüge nach Bali zu buchen.
Deshalb boomt KI.
Und deshalb steigen CO2-Emissionen weiter.
Hier trifft Neurobiologie auf Gesellschaft und Klima.
Unser Fortschritt wird uns zum Verhängnis.
Die Frage ist nicht, wie smart unsere Technologien werden.
Sondern ob wir die richtigen Ziele verfolgen.
Und das kann Dopamine steuern.
Hashtag#Neuroscience Hashtag#KI Hashtag#Klima Hashtag#Dopamin Hashtag#TechEthics Hashtag#FutureOfWork
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28.07.
Stell dir vor: Du kannst weder sprechen noch greifen.
Und plötzlich steuerst du wieder Spiele, Chats oder sogar eine Roboterhand. Nur mit Gedanken.
Genau das zeigt Neuralink in seiner neuesten Präsentation (Juni 2025). Und ich habe mir das Ganze meiner Sicht als Cognitive Scientist mal genauer angeschaut.
Was da gerade entsteht, ist mehr als Science-Fiction.
Ich bin kein großer Fan von Elon Musk. Aber was sein Unternehmen Neuralink hier zeigt, ist zweifellos bahnbrechend und könnte tausenden Menschen mit Lähmungen oder ALS neue Teilhabe ermöglichen.
In der aktuellen Demo steuern Patient*innen Spiele, zeichnen Bilder oder bedienen einen Cursor allein durchs Denken.
Die Technologie dahinter: ein implantierter Chip, der Hirnsignale aus dem Motor Cortex ausliest und in digitale Befehle übersetzt. Keine Eye-Tracking-Systeme mehr. Keine externen Hilfsmittel. Nur das Gehirn.
Die Highlights aus dem Neuralink-Update Sommer 2025:
🧠 Fünf Menschen mit Querschnittslähmung oder ALS nutzen bereits Neuralink-Chips
🕹️ Steuerung von Maus, Tastatur und sogar Mario Kart – alles per Gedanken. Ein Patient malt sogar mit einem Roboterarm
🕶️ “Blindsight“-Prototyp verbindet Kamera-Brille mit dem visuellen Cortex
🦵 Neuralink’s Perspektive: Steuerung con Gliedmaßen direkt vom Gehirn ins Rückenmark → Menschen könnten wieder gehen
💰 Finanzierung: $650 Mio in 2025, Ziel: 20.000 Implantate/Jahr bis 2031
Und das alles passiert jetzt, nicht in einem Sci-Fi-Film.
Als Cognitive Scientist frage ich mich:
Wie weit kommen wir mit der Steuerung einfacher Bewegungen und wo liegen die Grenzen?
Der Motor- und der Visual Cortex sind bei uns Menschen relativ leicht erreichbar und ähnlich aufgebaut. Ich wurde selbst einmal mit TMS stimuliert - mein Finger bewegte sich, ohne dass ich wollte. Sehr faszinierend!
Aber was ist mit tieferen Arealen wie dem Hippocampus? Oder mit Fähigkeiten wie Klavierspielen, Surfen, Erinnern?
Das Gehirn ist hochindividuell. Und das macht den Transfer in Technik so schwierig, aber auch spannend.
Mein Fazit:
Neuralink denkt groß. Und manchmal zu groß.
Aber wenn Menschen allein durch Gedanken wieder kommunizieren, gestalten, spielen, dann ist das nicht nur technischer Fortschritt.
Dann bedeutet das für viele Menschen wieder eine Teilhabe am Leben.
Und ich? Ich bleibe dran aus Neugier.
Mehr Artikel zur Verbindung von Gehirn & Maschine findet ihr hier:
maximleopold.com/blog
https://lnkd.in/dyhVqSGv
hier der Link zur Präsentation von Neuralink:
https://lnkd.in/d64nrxAf
15.07.
Google zahlt 2,4 Milliarden Dollar für einen Loop 🤯
Windsurf, ein kleines Startup mit einem Coding-Agent, verliert ihren CEO, anderen Führungskräfte und deren Technologie an Google!
AI-Coding-Apps sind so wertvoll wie noch nie!
Ich hab mir angeschaut, was Lovable, Bolt oder v0 eigentlich so anders machen als ChatGPT oder Copilot.
Und warum sie nicht (nur) besser coden, sondern ganz anders denken:
- Sie verstehen Feedback.
- Sie bauen ganze Anwendungen in einer automatisierten Feedback-Pipeline.
Und genau das macht sie so mächtig.
Nicht, weil das Modell besser ist, sondern weil der Workflow genial ist.
Ich hab das Ganze mal in einem Artikel visualisiert und runtergebrochen, von BAML bis zum iFrame.
Falls dich interessiert, wie moderne Agentenarchitektur wirklich funktioniert und warum sich Google gerade freut, während OpenAI leer ausgeht:
🧠 Agentic Apps verstehen
👉 Hier geht’s zum Artikel
Hashtag#AI Hashtag#Coding Hashtag#Productivity Hashtag#AgenticApps Hashtag#Lovable Hashtag#Windsurf Hashtag#GPT4o Hashtag#
23.05.
Here are five common myths about the brain that I often come across when talking about the brain.
The five myths:
- The Brain Mainly Processes Inputs
- Dopamine is The Pleasure Hormone
- Memories are Engraved in The Brain
- We are Masters of Our Destiny
- Setting an Alarm to Study is Better than Sleeping
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Created: 2025-07-29 11:11
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