Emotion
Emotionen beeinflussen unser 023 🤝Verhalten, steuern es aber nicht.
Personen zeigten nur wenige Gesichtsausdrücke, wenn sie alleine waren, als sie einen Geruch wahrnahmen, aber mehr Gesichtsausdrücke in einem sozialen Setting.
Emotionen sind sehr verschieden von Reflexe, da sie vom Lernen abhängen. Sie sind also eher flexibel als starr.
Herkunft von Emotionen
Emotionen haben sich durch die Evolution von Reflexen entwickelt, wurden dann aber komplexer, flexibler.
Diskrete Emotionen kommen nicht von diskreten Hirnregionen. Es gibt keine bestimmten Bereich im Gehirn, die für bestimmte Emotionen zuständig sind.
Die inneren Prozesse von Emotionen sind nicht das gleiche die das bewusste Empfinden der Emotionen oder Gefühle.
Warum haben sich Emotionen entwickelt?
Eine Erklärung ist ein flexibler Mechanismus, um auf die Umwelt zu reagieren.
Neuroanatomy of Emotions

Source: Dalgleish (2004, p. 585)
Brain regions involved in emotions:

Source: Breedlove & Watson (2018). Fig. 15.14, p. 479.
Betrachtung
Wenn man Cognition als ‘Decision making’ beschreibt, sind Emotionen und Cognition so eng miteinander verbunden, als dass man sie separat betrachten kann.
Emotional learning processes in relation to fear and PTSD.

⇒ Sensitivierung, memory processing, Classical Conditioning
Emotional Change through Neurotransmitters

⇒ Noradrenaline, Dopamine, Serotonin, GABA
With different brain regions involved


Source: Breedlove & Watson (2018), Fig. 15.19, p. 484
Red and yellow indicate areas of increased activity; purple indicates areas of decreased activity.
For the identified sites, an upward area indicates increased activity, a downward arrow, decreased activity.
Erkennen von Emotionen
Übernahme der kognitiven Sichtweise einer anderen Person:
(cognitive perspective taking, mentalizing, mind reading)
Intentionen, Wünsche und Annahmen einer anderen Person können verstanden werden, da man die kognitive Sichtweise einnimmt
Relevante Strukturen:
• Medialer präfrontaler Cortex
• Temporalpol des Gehirns
• Sulcus temporalis superior (STS)
• temporo-parietale Verbindung (TPJ)
Empathie
Gefühle des anderen werden körperlich einverleibt (in an embodied manner) erlebt:
Affektiver Zustand, der dadurch entsteht, dass wir Emotionen und/oder den sensorischen Zustand anderer Personen einnehmen s
vor allem untersucht für Einfühlung bei Schmerz, relevante Strukturen:
- Sekundärer Somatosensorischer Cortex SII Somatosensory Cortex
- anteriore Insel insular cortex (insula)
- anteriorer Gyrus cinguli
- Hirnstamm
- Cerebellum
⇒ Empathy
Strukturen gelten auch als sog. Pain Matrix
s. nachfolgende Folie Regionen bei Cognitive perspective taking und Empathie für Schmerz, Ekel, Geruch, Geschmack und Berührung

aus Behave Chapter 14
Once emotional pain can evoke an empathic state, the profile is mostly about coupled activation between the (emotional) Ventromedial PFC and limbic System. As the capacity for moral indignation matures, coupling among the vmPFC, the insular cortex (insula), and amygdala emerges.
Seite 436 · Position 8500
And as perspective taking comes into play, the Ventromedial PFC is increasingly coupled to regions associated with Theory of Mind and Mentalizing (like the Temporo parietal junction).
Seite 436 · Position 8502
See also
Status:
Tags: neuroscience science
Superlink:
050 🧠Neuroscience
023 🤝Verhalten
Amygdala
Classical Fear Conditioning
Quellen
https://podcasts.apple.com/de/podcast/brain-science-ginger-campbell-md-neuroscience-for-everyone/id210065679?i=1000424332001
Chapter 14 Feeling Someone’s Pain Understanding Someone’s Pain Alleviating Someone’s Pain
Erstellt: 09-09-21 11:47